Corona-News 5. Woche

17. April 2020 „Brot backen für Leib und Seele“ 

Im Brot stecken viele tolle Nährstoffe und es ist in Deutschland das Hauptnahrungsmittel.
Etwa 3.200 verschiedene Brotsorten sind aktuell erfasst.
Hergestellt aus Weizen, Dinkel, Roggen, Hafer, Gerste oder anderen Getreidesorten schmeckt es abwechslungsreich lecker. 

Eine Scheibe Brot, gute Butter drauf und ein wenig Salz – einfach herrliche! 

Auch der Kabarettist Jochen Malmsheimer hat etwas dazu zu sagen: 

https://www.youtube.com/watch?v=rfAYPP8RtVw

Brot hat auch für uns Christen eine besondere Bedeutung. Beim letzten Abendmahl mit seinen Jüngern brach Jesus das Brot und teilte es mit den Jüngern. Er sagte: „Diese Brot ist mein Leib.“
Sinnbildlich steht das Brot für das Leben. Es schenkt Kraft und Zuversicht, Hoffnung und Freude.
Frisch gebackenes Brot verströmt einen herrlichen Duft und lädt uns gemeinsam an einen Tisch ein um zu Essen, zu reden und die Gemeinschaft zu genießen. 

Heute gibt es also ein leckeres Rezept für ein gutes Brot zum Wochenend-Frühstück. 

Einfach runterladen, einkaufen und los backen! 

Ich wünsch euch ein gesegnetes Wochenende! 

Alles Liebe, Eure Tina 


16. April 2020 – bis zum Ende Lesen!

Hallo ihr Lieben, 

Heute war ein spannender Tag. Nach der gestrigen Pressekonferenz von Bundeskanzlerin Angela Merkel trat heute Ministerpräsident Markus Söder noch einmal vor die Kameras. Nun ist der bayrische Fahrplan für die nächsten vier Wochen klarer.
Womöglich habt ihr mit diesen Schritten gerechnet, vielleicht hattet ihr auch andere Wüsche oder Vorstellungen.
Ich bin erstmal froh, dass es für alle Abschlussklassen eine Perspektive gibt. Dass ihr, liebe Schüler der 9., 10. und 12. Klassen wisst, dass eure Schulabschlüsse noch in diesem Schuljahr stattfinden.
Auch bin ich froh, dass einen Sterbebegleitung für Angehörige und ehrenamtliche Hospizbegleiter wieder möglich ist. Dadurch können Angehörige Abschied nehmen von geliebten Menschen und die Sterbenden sind nicht allein. Ein wichtiges und tröstliches Zeichen. 

Auch die Kontaktmöglichkeit für eine Person außerhalb des Haushaltes ist gerade für alleinstehende Personen – ganz gleich welchen Alters – wichtig. In den vergangenen Tagen habe ich mit einigen älteren Gemeindemitgliedern gesprochen, alle über 80 Jahre alt, die wirklich allein sind. Die Gründe hierfür sind verschieden und trotzdem macht mich dir Vorstellung, dass sie allein sind, traurig. Wir haben oft lange telefoniert und ich habe zugehört, Mut zugesprochen und versucht ein bisschen Kraft von der Angst und dem Kummer weg zunehmen. 

Für uns in der Evangelischen Jugend, in der Konfirmandenarbeit und der gesamten Gemeinde heißt es nun, die nächsten Tage genau hinzuschauen was zukünftig geht und was wir vielleicht auch absagen müssen. Genaueres werden wir in den nächsten Tagen bekannt geben.
Wir wollen weder voreilig handeln, noch zu lange mit wichtigen Entscheidungen warten. Doch ist uns ein demokratischer und vor allem diskussionsreicher Weg bis zu den Entscheidungen wichtig. 

Dazu benötigen wir an mancher Stelle noch Information und vor allem die Möglichkeit des Austausches. Deshalb ist der Entscheidungsweg zeitlich gesehen etwas länger, dafür aber bedacht und hoffentlich für viele im Nachhinein verständlich. 

Weh denen, die weise sind in ihren eigenen Augen und halten sich selbst für klug!
Jesaja 5,21

Dieser Satz aus dem Jesaja Buch lässt mich aufhorchen und ermahnt mich.  Ich als einzelner Mensch erkenne nie das Ganze auf einmal. Ich sehe nicht sofort die ganze Wahrheit. Ich sehe und erkennen nur Bruchstücke. Das Leben, diese momentane Corona-Situation, ist komplexer und hat mehr Schichten, als ein Einzelner erkennen kann. Es sind viele Gedanken und Meinungen gefragt, es braucht eine gute und anstrebende Diskussion, denn einer allein wird dieses Problem nicht lösen.
Was heißt das für uns? Für unsere Familien?
Momentan sind die Nerven strapazierter sind als sonst. Die Ängste treten deutlicher ans Licht. Es sind Existenzen gefährdeter als üblich.
Gerade deshalb sind wir aufgerufen gut aufeinander zu achten. Was heißt das? In meinen Augen bedeutet es, dass wir genau hinsehen sollen. Wir müssen Fragen stellen bevor wir beurteilen.  Wir müssen nachdenken, bevor wir die nächsten Schritte gehen.
Wir müssen verstehen, was den anderen bewegt. Nur dann können wir auch die nächsten Wochen als Gemeinschaft gut überstehen. 

Braucht ihr einen Rat oder wollt einfach nur mal quatschen, mit jemandem, der „Außen“ steht, dann ruft mich sehr gerne an. Ich bin da und höre zu! 

Es gibt ein Licht am Ende des Tunnels, deshalb heute auch ein „Abendgruß“ aus meinem Garten 🙂 

Bleibt bitte positiv! 

Alles Liebe, Eure Tina 


15. April 2020 – „Hab ich vergessen – warum?“ 

Es ist kein leichtes Thema: Das älter werden! Und damit meine ich nicht die frage ob man seinen 15. oder seinen 16. Geburtstag feiert. Viel mehr geht es um das fortgeschrittene Altern der Ü 60-jährigen.
Ältere werden bezeichnet vor allem die Zeit des letzten Lebensabschnitts. Für viele von uns mit der Vorstellung der Rente verbunden. Für manche auch mit der Vorstellung grau und faltig zu sein, die ein oder anderen Gebrechen zu haben. Wer kenn sie nicht, die Sätze der Senioren: „Mei, des ist nimmer so wie früher.“, oder „Im Altern gehts halt nimmer so dolle!“.
Und doch ist „älter werden“ nicht so für alle gleich. Der eine 60-jährige Pensionär fährt mit seinem Rennrad noch Alpenüberquerungen und im Jahr 2015 liefe die 92-jährige Harriette Thompson den Rock ´n´Roll Marathon und war damit die älteste Marathonläufern der Welt. Zur selben Zeit ist eine Frau mit 70 aufgrund ihrer Vorerkrankungen nicht mehr ohne Sauerstoffgerät überlebensfähig und der dritte Herzinfarkt des Großvaters überschattet das nächste Osterfest.

Das Älterwerden hat 1000 Gesichter und noch viel mehr, individuelle Geschichten.
Eine Geschichte wird mit dem Film „Honig im Kopf“ von 2014 erzählt. Der Schauspieler und Regisseur Til Schweiger hat sich einem schwierigen Thema angenommen: der Demenz und ihre Auswirkungen. Ein vielschichtiges und schwer zu durchsausendes Krankheitsbild, das fast ausschließlich bei Senioren diagnostiziert wird und die Betroffenen und auch die angehörigen Familienmitglieder auf einen besonderen Weg schickt.
Der Film wirft unter anderem auch die Frage auf, wie wir mit „den Alten“ unserer Gesellschaft umgehen, wie wir sie wahrnehmen, wo ihr Platz ist und mit welchem Blick wir sie betrachten. 

Der Film zeigt in meinen Augen gut, welche Herausforderungen mit der Krankheit Demenz auf einen Großfamilie zukommen, wie wichtig die Liebe und das Verständnis für den Betroffenen aber auch für alle anderen ist. Ebenso zeigt er auf, dass es Grenzen gibt und Unterstützung nötig ist. Vor allem zeigt der Film aber, dass Humor ein Schlüsselzugang zu diesen Fragestellungen sein kann. Das wir als junge Generation ein Auge auf „unsere“ Senioren haben müssen – denn wir benötigen uns gegenseitig, um voneinander zu lernen und einen zu unterstützen! 

Ich gebe euch also heute die Filmempfehlung: „Honig im Kopf“. Ein Film der einen auf komische weiße gleichzeitig zum lachen und weinen bringt. Der es schafft, dass wir nachdenken über das Leben und seinen Sinn.
Ich wünsch euch ein schönes Filmerlebnis – gerne auch in der gesamten Familie! 

Fühlt euch umarmt, Eure Tina 

PS: Alle großen Anbieter (Netflix und Co) streamen den Film aktuell! 


14. April 2020 „Jetzt mal wir“ 

Hallo ihr Lieben,
wie waren eure Osterfeiertage? Ich hoffe bei euch ist der ein oder andere Osterhase vorbei gekommen und hat hier und da ein Nest versteckt. Elisa und Flo, aus unserer Mitarbeiterrunde, waren musikalisch sehr aktiv und haben ein eigenes Lied geschrieben.
Das schicke ich euch heute zu!
Anhören könnt ihr es unter folgendem Link: http://mein.nikodemus.info/kategorie/nachdenken-2/Lasst euch ermutigen, genießt die Sonne – auf dem Balkon, am Zimmerfenster, im Garten oder beim Spaziergehen. Bis morgen – alles Liebe – Eure Tina