Corona-News 1. Woche

24. März 2020 – „Tu deinem Leib etwas Gutes, damit deine Seele Lust hat darin zu wohnen!“
oder auch: Und jetzt machen wir Stabi!

sport-2250970_1920Hallo ihr Lieben!
Heute wird es sportlich – denn wir brauchen Bewegung! Gerade jetzt, in den Tagen an denen wir viel zuhause sein müssen und nur zum Einkaufen oder Sport machen (aber bitte nur in der Familie oder allein) raus gehen dürfen, kommt die Bewegung etwas kurz.
Das ist nicht gut für uns, sowohl für den Körper, als auch die Seele.

 

 

Deshalb ermutige und ermuntere ich euch dazu, schnappt euch gemütlich Klamotten, eine Trainingsmatte (wahlweise auch eine Wolldecke oder Isomatte)  und Euren Laptop/euer Tablett/Smartphone und los geht es mit dem Stabi-Training.

Dieses Video zum mit trainieren ist von Leni (einer Marathonläuferin) :
https://www.youtube.com/watch?v=BSVwviLVvzM

Und diesem Video der beiden Jungs (Deutscher Ski Verband) ist es etwas anstrengender, aber auch sehr cool gemacht: https://www.youtube.com/watch?v=BSVwviLVvzM

Egal für welches ihr euch entscheidet – ihr könnt es auch abwechselnd machen, es wird euch gefallen!

Zuvor noch eine kurze Erklärung:

Stabi -was soll denn das sein? Stabi ist die Abkürzung für Stabilitätstraining und bezeichnet ein zirkuläres Muskelaufbau-Training für die Rumpfmuskulatur, welchem unserem Körper die nötige Stabilität verleiht. So fallen wir nicht einfach in uns zusammen und schauen aus wie ein Sack Mehl oder der berühmte „Schluck Wasser in der Kurve“.

Wozu Stabi? Damit wir keine krummen Rücken bekommen und wieder „gerade“ werden, könnte man sagen.

Gerade jetzt, wenn wir viel zuhause sein müssen und viel herum sitzen ist unser Bewegungsradius ziemlich eingeschränkt.

Das Resultat dieses Trainings:
– Kräftigung der Körpermitte (definierte Bauch und Rückenmuskulatur)
– Kräftigung der Po-Muskulatur
– Kräftigung der Oberschenkelmuskulatur.

Nach diesen 18 Minuten Training – und ja, da kommt man ins Schwitzen – ist das Körpergefühl besser und man hat sich selbst ein Lächeln ins Gesicht gezaubert :-), denn sportliche Tätigkeit fördert das Glücksgefühl! 🙂

Macht es drei mal die Woche, dann werdet ihr schon bald eine Veränderung im Körper merken.

Beginnen kann man das Training auch, wenn man zuvor keinen Sport gemach hat und auch wenn man etwas übergewichtig ist oder zum Übergewicht neigt.

 

Viel Spaß!

Bleibt behütet, Eure Tina

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Montag, 23. März 2020 – Ein Gebet 

Halli hallo  – das Wochenende und auch schon fast der ganze Montag sind vorbei und es gibt wieder Corona-News. 
 
Ich hoffe es geht euch gut und ihr habt das Wochenende genießen können? 
Gerde den Sonntag habe ich mit meiner Familie sehr entspannt verbracht. Wir haben bei uns im Wald einen schönen Spaziergang gemacht und Vitamin D „getankt“, dank der Sonne.
Außerdem haben wir die Kniffet-Challenge erledigt, Poker gespielt und ich hab eine Jeans genäht (das erste mal und ich muss sagen – sie ist mir absolut gelungen). 
Was habt ihr erlebt?
 
Heute geht es ums Beten. 
Ja, das Gebet ist und kann uns ein Helfer sein, besonders in diesen Tagen. 

Im Gebet kann man seine Gedanken ordnen. Nacheinander aufschreiben oder aussprechen was einem durch den Kopf geht. Ärger und Wut können wir in Worte packen. Deutlich machen, was uns schmerzt oder wovor wir Angst haben. Wir können Fragen stellen, Fragen die uns bewegen und versuchen Antworten zu finden. Wir können Traurigkeit zu lassen, müssen nicht gegen Tränen kämpfen oder tapfer sein. Das Gebet ist ein guter Ort für das „Augenwasser“.
Wir können sagen wofür wir dankbar sind um uns bewusst zu machen, was unser Leben bereichert. Wir können unsere Freude beschreiben und uns ein Lächeln auf das eigene Gesicht zaubern. 
Wir können mit dem Gebet unsere Seele und unsere Gedanken aufräumen – mit Gott an unserer Seite, denn er hört uns zu – ohne Vorurteile, ohne Erwartungen – sondern liebevoll und gütig, zu. 
 
Ich ermutige Euch heute ein Gebet bewusst zu formulieren, aufzuschreiben was euch durch den Kopf geht, Euch selbst zu vertrauen und euch selbst zu begegnen. Gott ist dabei, denn erkennt euch bereits in vollem Umfang.
„Sei behütet, auf deinen Wegen, 
sei behütet bei Tag und Nacht. 
Sei behütet in allen Ängsten, 
sei behütet in allen Träumen. 
Sie behütet wenn Du lachst, 
sei behütet wenn du weinst, 
sei behütet durch Gottes Geist, 
sei behütet bis in alle Ewigkeit.“ 
 
Alles Liebe, 
Eure Tina
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Freitag, 20. März 2020 – Kniffel-Challenge mit der ganzen Family 

IMG_1387Das Wochenende steht vor der Tür und die ersten 5 Tage „Homeschooling“ habt ihr hinter euch 🙂 Wie lief es denn bisher?
Auch für mich ist das absolute Homeoffice neu und gar nicht so einfach.  Manchmal sitzen ein Engelchen und ein Teufelchen auf jeweils einer Schulter. Das Teufelchen sagt: „Musst du das jetzt wirklich machen?“. Das Engelchen flüstert: „Klar machst Du das jetzt!“
Da kann man schon mal nicht wissen, auf wen man hören soll und fühlt sich durch das Teufelchen vielleicht auch in die oder andere Versuchung geführt.

Es ist eigentlich nichts neues, dass wir diese beiden „Mitspieler“ haben. Wir kennen das auch aus unserem normalen Alltag – dann, wenn keine Corona-Zeit ist.
Da stellt sich hin und wieder nur die Frage: Wer gewinnt, das Engelchen oder das Teufelchen?

Sind wir ehrlich, wissen wir – das beide eine gute Chance haben zu gewinnen. Es kommt mitunter auf unsere Tagesform an. Sind wir gut drauf oder ist der Tag eh schon nicht so gut gelaufen?
Wichtig ist: Wer auch immer gewinnt – wir sollten gnädig mit uns selbst sein und aus den Ergebnissen unserer Entscheidungen lernen. Es kann wichtig sein zu fragen: Wozu habe ich wen gewinnen lassen? Und was kam jetzt dabei raus?
Was lerne ich draus und was mache ich das nächste Mal anderes?

Nun steht das Wochenende vor der Tür und das haben wir uns verdient. Auch wenn es ganz anders ablaufen wird als wir es gerne hätten oder gar gewohnt sind.

Alle zu Hause – alle auf einem Fleck. Das kann spannend werden. 🙂

Damit ihr gemeinsam was zu tun habt, dachte ich mir wir rufen eine #kniffel-Challenge ins Leben.

Das geht so:
Ihr setzt euch
einmal am Tag mit eurer Familie an den Tisch und spielt das Spiel Kniffel.
Die Spielanleitung findet ihr hier: https://www.schmidtspiele.de/files/Produkte/4/49203%20-%20Kniffel®/49203_49030_Kniffel_DE.pdf

Alle spielen drei Runden. Die Punkte der Endsummen zählt ihr zusammen und schickt mir das Ergebnis am Sonntag Abend per Bild und über WhatsApp oder Mail.
Die Familie mit den meisten Punkten hat gewonnen. Die Sieger gebe ich am Montag bekannt.

Habt ihr Lust und seid dabei?

Wäre super! Ich mach mit meiner Familie auch mit!

Habt ein gutes Wochenende – bleibt behütet und passt auf euch auf!

Eure Tina

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Donnerstag, 19. März 2020 – Backen gegen Langeweile

IMG_1383Was hilft gegen Langeweile und der Frage: „Was kann ich denn jetzt machen?“ – Eine Möglichkeit ist Backen 🙂
Deshalb dachte ich mir heute: wir könnten doch gemeinsam backen.
Heute gibt es also zwei Rezepte für Muffins von mir für euch. Backt diese und macht anschließend ein Foto davon, stellt es in die Gruppe oder ladet es bei Instagram hoch

#backengegenlangeweile #backenbeicorona #ejniko
und wir können die leckeren kleinen Kuchen gemeinsam essen.

Vielleicht denkst du dir jetzt: „Was, ich soll backen?“, dann sage ich: „Warum nicht?“
Dein Argument könnte sein: „Weil ich es nicht kann!“. Dann antworte ich dir: „Du kannst es
noch nicht. Probiere es heute einmal aus!“.

Es heißt oft, dass man etwas nicht kann. Doch wenn man das so sagt, dann nimmt man das Ergebnis vorweg und man lernt nichts Neues. Würden wir das immer so tun, dann hätten wir keine Lernerfolge.

„Ich kann das nicht!“, verändern wir diesen Satz und unsere Einstellung: „Ich kann das noch nicht, aber ich will es lernen!“. Damit schaffen wir die Möglichkeit etwas Neue zu lernen. Klar ist, wir können darin scheitern und brauchen vielleicht mehrere Anläufe um es dann zu können – doch logisch ist, wer es nicht versucht, wird es auch nicht lernen und am Ende können :-).

Also, schau in deinen Vorratsschrank und guck was du noch brauchst. Geh einkaufen (aber halte dich an die Regeln dabei – also nur raus, wenn du gesund bist!)

Klick hier zu den beiden Rezepten: Muffinsrezepte

Bleibt behütet und bis morgen, Deine Tina

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Mittwoch, 18. März 2020 – Lernen zu Hause – und das geht?!

Neu ist für die meisten von uns, zuhause zu arbeiten und zu lernen.
Bisher habt ihr Eure Vormittag in der Schule verbracht.
Die Lehrer haben euch beigebracht was der

Lernplan vorgesehen hat – von Angesicht zu Angesicht. In den nächsten drei Woche ist das deutlich anders. Ihr müsst euch zuhause den Lernstoff selbst beibringen. Klar könnt ihr eure Eltern fragen, doch so einfach ist es vielleicht für den ein oder anderen gar nicht „umzusteigen“ in das virtuelle Klassenzimmer und das „zuhause“ zur Schule zu 

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machen.

Ich habe euch ein paar Tipps zusammengestellt, wie es Euch gut gelingen kann, das „Homeschooling“ umzusetzen.

 

  1. Sorge für ein gutes Lernumfeld
    Vielleicht hast Du schon während der „normalen“ Schulzeit entdeckt, dass ein ordentlicher Lernplatz von Vorteil ist. Das heißt, ein Schreibtisch auf dem keine unnötigen Bücher, Süßigkeiten und Co zu finden sind, ist von Vorteil. Dein Schreibtisch sollte ab jetzt dein Lernplatz sein.
    Mein Tipp: Räume deinen Schreibtisch einmal klar auf. Nur das, was du zum Lernen und arbeiten brauchst, hat auf dem Schreibtisch seinen Platz.Bist du mit deinen Schularbeiten und dem Lernen fertig, räume deinen Schreibtisch wieder ordentlich auf, so kannst Du am nächsten Tag direkt wieder anfangen.
  2. Strukturiere deinen Tag.
    Das bedeutet: Ausschlafen bis in die Puppen gibt es nur am Wochenende – wie sonst auch. Es ist wichtig, dass Du regelmäßig morgens aufstehst, ins Badezimmer gehst, eine Kleinigkeit frühstückst und dich dann an die Schularbeiten machst. Arbeite in 45 Minuten Einheiten (das kennst du aus der Schule) und mache danach 5 Minuten Pause. Trinke ein Glas Wasser.
    Nach 4 Einheiten machst du eine längere Pause. Dein Hirn benötigt Erholung um das gelernte zu verarbeiten.
    Mein Tipp: Stelle dir hierfür einen Wecker der dich dabei unterstütz im Zeitrahmen zu bleiben.
    Beginne deine Arbeitseinheit bewusst, indem du zum Beispiel eine Kerze anzündest. Immer und solange diese Kerze brennt, Lernst und arbeitest Du. Beendest du die „Schule“ für heute, pustest du die Kerze aus. Sichtbare Rituale helfen uns dabei Dinge zu erledigen (auch wenn wir keine Lust darauf haben ;-).
  3. Offline Zeit während der Lernphase
    Das Smartphone ist uns eine willkommene Ablenkung und manchmal der beste Freund. Ich kenne das von mir selbst auch.
    Wenn wir uns gut konzentrieren wollen, sollten wir jede Ablenkung vermeiden.
    Zudem lernen und arbeiten wir effektiver (bedeutet wirksamer).
    Mein Tipp: Stelle dein Handy auf „Flugmodus“ und lege es ein eine Kiste (ihr kennt das von Freizeiten von uns).
  4. Verabrede dich mit Klassenkameraden und Freuden per Video-Chat
    Es gibt dank WhatsApp und Skype super Möglichkeiten um mit Freunden Kontakt aufzunehmen und sich über die Schule auszutauschen. 
    Verstehst du etwas nicht, dann schreib dir die Fragen auf und frage später bei deinen Klassenkameraden, deinen Freunden oder Eltern nach.
    So könnt ihr euch trotzdem sehen, gemeinsam Lernen und euch gegenseitig unterstützen!
    Mein Tipp: Legt euch diese Video-Chat Zeiten erst in den Nachmittag. So könnt ihr Vormittags konzentriert lernen und die Aufgaben der Lehrer erledigen.

Das war der Input für heute! Ich wünsche euch gutes gelingen und lasst euch von den neuen Erfahrungen nicht abschrecken. Wenn ihr Fragen habt, dann schreibt oder ruft mich an. 

Liebe Grüße, bleibt behütet!

Eure Tina

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Dienstag, 17. März 2020

Hallöchen meine Lieben!
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Ich melde mich aus meinem 2. Homeoffice – Tag!
Wie geht es euch und euren Familien?
Die Situation ist gerade alles andere als leicht. Viele Informationen – ob richtig oder falsch – schwirren durch das Netz. Manches scheint so unwirklich, dass man es gar nicht wahrhaben möchte.
Mir ist wichtig, dass ihr wisst – auch wenn wir uns gerade nicht sehen können, wir sind füreinander da.
Unser Kontakt reißt nicht ab, danke Skype – WhatsApp und Co sind wir miteinander verbunden. 🙂

 

Morgen bekommt ihr einen kleinen ersten Impuls von mir – einer der Freude macht und von dem ihr hoffentlich etwas habt. Schließlich sind Humor und Liebe die beiden wichtigsten Alltags-Accessoire die wir haben 🙂

Das Wichtigste von mir für uns in der EJ in Kürze:
– Die Ü18 Segelfreizeit für junge Erwachsene ist auf September verschoben (20.-25 September). Es sind wieder Plätze frei. 🙂
– Die Konfirmationen sind auf den Sommer oder Herbst verschoben – je nachdem wie lange dieser Ausnahmezustand andauert.
– Die Vorbereitungen für die nächsten Freizeiten finden in der Virtuellen EJNiko statt – Skype ist unser Raum 🙂

Ich umarme euch ganz fest – also mit einem Abstand von mind. 1,5 m und wünsche Euch: bleibt behütet UND zuhause!!! :-* Eure Tina